Ok, es sind einige Jahre vergangen, seit ich das letzte Mal etwas auf diesem Blog geschrieben habe. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan, sowohl in meinem Leben als auch in der Welt der Technologie. Besonders die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (AI) haben mein Interesse geweckt und mich dazu inspiriert, ein paar Gedanken dazu zu teilen.
1. Der Fortschritt ist rasant.
Und ich dachte schon früher, war das Tempo mörderisch, doch im Vergleich zur aktuellen Entwicklung von AI, war alles bisherige Schneckenpost. Obwohl ich mich tagtäglich mit Technologie beschäftige, komme ich doch nicht dazu meine Fühler über immer reinzustecken und gewisse Dinge tiefer zu verstehen. Fängt man irgendwo an, kommt schon bald das nächste.
2. Migration war noch nie so einfach
Ich leide bekanntlich unter dem Shiny-Object-Syndrom und habe schon so viele Plattformen ausprobiert. Allein dieser Blog hier hat mehrere Leben gehabt. Gestartet auf Drupal 5, dann Drupal 7, dann WordPress, dann mal kurz auf Grav glaube ich, dann wieder zurück zu WordPress und jetzt? Jetzt läuft die Seite auf Astro und noch nie war die Migration so einfach:
Migrieren die Seite https://blog.rapsli.ch zu astro. Verwende die WordPress api. Stelle sicher, dass auch Bilder , tags und allfällige Kategorien migriert werden.
URL slugs sollen nach Möglichkeit beibehalten werden. Was musst du noch wissen?
Etwa 1 Stunde später war die Seite migriert und ich habe lediglich noch eine Deployment Action auf Github angelegt. Nebenbei habe ich noch die kaputten Bilder entfernt und ein paar kleine Layout Anpassungen vorgenommen. Einfach nur wow. Dieser Blog ist ja nun schon einige Jahre alt und nicht besonders aktiv und es ist auch nicht absehbar, dass sich hier in nächster Zukunft etwas ändern wird, aber den Blog komplett still zu legen und die Inhalte zu verlieren, wäre dann doch auch irgendwie schade gewesen. Um jedoch nicht den ganzen Update Kram zu haben, lag der Schritt naheliegend, die Seite auf Astro zu migrieren.
3. AI ist überall
Die Integration mit Claude Code ist phantastisch. Ich muss mich nicht um die kleinen Details kümmern, sondern kann mich voll auf den Inhalt konzentrieren. Änderungen am Layout, an der Struktur, Backup, Versionierung ist alles kein Problem mehr. Es ist einfach bereits da. Ein kleines bisschen traure ich dem ganzen CMS Gedanken von WordPress schon hinterher. Sich einfach von irgendwo einzuloggen und ein paar Edits zu machen war halt schon sehr bequem… aber halt: Das muss ich jetzt gar nicht mehr tun: Ich starte Claude Code (geht auch gut via Handy) und sage ihm einfach, was er tun soll. Wird das die neue Art sein, wie wir in Zukunft mit Webseiten arbeiten? Ich weiss es nicht, aber ich bin gespannt.
Ich habe mich früher immer mit dem setzen von schlauen Tags herumgemüht. Entweder waren es zu viele oder dann wiederum zu wenige und dann war es nie einheitlich so dass sie nicht sinnvoll verwendet werden konnten. Jetzt kann ich einfach Claude Code sagen, dass er die Tags setzen soll und er macht das automatisch. Ich muss mich nicht mehr darum kümmern. Das ist schon sehr cool.
geh alle inhalte durch und setze sinnvolle tags
Das Resultat kannst du selber beurteilen.